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BlowerDoor-Messungen Nürnberg Luftdichtheitsprüfungen mit der BlowerDoor Herzlich Willkommen! Schön, dass Sie uns besuchen. Wir möchten Sie, Bauherren, Architekten und Planer auf diesen Seiten umfassend und aktuell zum Thema Luftdichtheit der Gebäudehülle und Luftdichtheitsprüfungen mit der BlowerDoor informieren. ERFAHRUNG ZÄHLT: Mit über 10-jähriger Messpraxis wissen wir wo´s zieht! “Die dauerhafte Luftdichtheit der Außenbauteile ist ein wesentliches Qualitätskriterium für eine nachhaltige und damit effiziente Funktionsfähigkeit der Gebäudehülle. Jedes neu geplante Haus sollte diese Anforderung erfüllen, aber auch jedes Bestandsgebäude, das energetisch modernisiert wird. Eine luftdichte Gebäudehülle ist Grundvoraussetzung für die Vermeidung von Wärmeverlusten und dient damit der Energie- und Kosteneinsparung, der dauerhaften Schadenfreiheit der Konstruktion und nicht zuletzt dem Wohnkomfort in einem Gebäude. Gemäß der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) sind Gebäude so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche dauerhaft undurchlässig hergestellt wird. Die Durchführung einer Luftdichtheitsprüfung zur Qualitätssicherung wird hier nicht explizit gefordert, stellt aber eine allgemein anerkannte Nachweismethode dar. Zudem wird der Nachweis im Rahmen von Fördermittelzusagen immer häufiger als Bewertungskriterium herangezogen.” Quellenangabe: Zitat mit freundl. Genehmigung d. Rudolf Müller Verlags a. d. Fachbuch `Luftdichtheitsmessung in der Praxis´Institut f. Bauforschung e. V. Die BlowerDoor-Messung Die fachlich richtige Bezeichnung für das eingesetzte Messverfahren ist Differenzdruckmessung für Gebäude. Durch den namhaften Gerätehersteller Minneapolis BlowerDoor hat sich die Bezeichnung umgangssprachlich verbreitet. Sie dient der Überprüfung der Luftdichtheit der Gebäudehülle, ermöglicht Leckagen und Messergebnisse zu ermitteln. Messaufbau und -beschreibung Für die BlowerDoor-Messung wird ein elektrisch betriebenes Gebläse mit Hilfe eines variablen Rahmens und einer Nylonplane in die Zarge einer Außentür oder ein Fenster eingesetzt. Mit dem Gebläse wird im Gebäude ein Unter- bzw. Überdruck erzeugt und die Menge der ins Gebäude nach- oder ausströmenden Luft mit einem Differenzdruck- und Volumenstrommessgerät mit großer Genauigkeit gemessen. Die Messeinrichtung ermittelt die über Lecks ins Gebäude nachströmende Luftmenge. Aus dem ermittelten Wert (Volumenstrom in m³/h) und dem Gebäudevolumen errechnet sich die Luftwechselrate (n50 - Wert h-1) des geprüften Objekts. Die Luftwechselrate n50 kennzeichnet den gemessenen Luftaustausch eines Gebäudes in Bezug auf dessen Volumen pro Stunde bei 50 Pascal Druckdifferenz. Von der EnEV werden Grenzwerte an die Luftwechselrate eines Gebäudes durch die DIN 4108-7 gestellt: Gebäude ohne lufttechnische Anlagen: kleiner, gleich 3,0 h-1 Gebäude mit lufttechnischen Anlagen: kleiner, gleich 1,5 h-1 Nicht von der EnEV erfasste Sonderregelungen und Ausnahmen: Für nach den Vorgaben des Passivhausinstitutes zertifizierte Passivhäuser gilt:  kleiner, gleich 0,6 h-1 (www.passiv.de) bei KfW geförderten Sanierungsvorhaben mit lufttechnischen Anlagen :                              kleiner, gleich 3,0 h-1 (siehe Link Hier ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Berechnetes Gebäudevolumen: 500 m³ Ermittelter Volumenstrom: 750 m³/h Ergebnis Luftwechselrate: 1,5 h-1 Das Gebäudevolumen tauscht sich also 1,5 mal pro Stunde aus. Vorsicht ist bei der Volumenberechnung geboten!   Gerne werden hier falsche Werte in Anwendung gebracht. Die Prüfnorm EN DIN 13829 schreibt hierzu vereinfacht ausgedrückt vor: Nur absichtlich beheizte, gekühlte und/oder mechanisch belüftete Räume werden in die Volumenberechnung einbezogen. Unbeheizte Kellerräume und auch der Technik/Heizraum müssen aus der Volumenberechnung herausgenommen werden. Dadurch ergeben sich oft deutlich kleinere Volumen als von den Planern vorgegeben. Das Messvolumen errechnet sich aus Nettogrundfläche multipliziert mit der Raumhöhe. Die Skizze zeigt mögliche Luftströmungen bei einem BlowerDoor-Test im Unterdruck Eine Luftdichtheitsprüfung ist sowohl im Neubau als auch bei der Gebäudesanierung, zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, immer eine sinnvolle Investition ermöglicht effektiv Lecks in der Gebäudehülle aufzuspüren, sichtbar zu machen und somit mögliche, sehr teure Bauschäden durch Feuchtetransport zu vermeiden wird häufig von der KfW bei geförderten Darlehen verlangt (Programm Nr. 151 bzw. 153) hilft Energie sparen, weil über jede Leckage wertvolle Wärme verloren geht weist nach, dass das Gebäude zulässige Normen einhält und Grenzwerte nicht überschreitet steigert den Wohnkomfort, weil keine Zugerscheinungen kostet wenig, oft weniger als 0,1 Prozent der Bausumme eines Neubaus Hilfsmittel Vorhandene Lecks in der Gebäudehülle werden primär mit der Hand aufgespürt, können aber auch mit einem Luftgeschwindigkeitsmessgerät (Thermoanemometer), Rauchstift, einem Nebelgerät oder wenn in speziellen Fällen nötig, mit einer Thermografiekamera sichtbar gemacht werden. Architekten und Planern bietet die BlowerDoor-Messung zusätzlich die Möglichkeit nach DIN EN 13829 bei der Berechnung des Energiebedarfs von Gebäuden, 15% weniger Lüftungswärmeverlust anzusetzen. Hieraus ergibt sich eine Verringerung des Jahres-Primärenergiebedarfes bis zu 10% (EnEV-Bonus). Mit der Dichtheitsprüfung können bereits während der Rohbauphase praktische Ausführungsfehler in der Luftdichtungsebene aufgespürt und somit Feuchteschäden und schlechte Wärmedämmwerte zuverlässig verhindert werden! Bauschadensicherheit und Energiebilanz von Gebäuden können durch eine BlowerDoor-Messung erheblich verbessert werden. Schreibweise der Kenngrößen wurden der EN 13829, der EnEV und der DIN 4108-7  übernommen. Ausdrücklichen Dank für einige Infos, Zahlen und Wortlaute an Herrn Trauernicht von www.luftdicht.de mit der freundlichen und unkomplizierten Genehmigung zur Veröffentlichung auf dieser Seite. Verschiedene Abschnitte geben die Meinung und die Erfahrung des Verfassers dieser Seite wieder. Alle Angaben ohne Gewähr.
©Florian Richert
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